Feuerwehrtage für Grundschüler am
4. und 11.12.09 in Krummesse
Der
Jugendfeuerwehrwart Herr Spiegel und seine Kameraden sind hoch
motiviert mit der Offenen Ganztagsschule und unserer Grund- und
Gemeinschaftsschule Stecknitz am Standort Krummesse zusammen
zu arbeiten.

Die LehrerInnen und SchülerInnen waren begeistert. Passend zum Advent
als auch zu Silvester sind Kerzen und Feuer in den Haushalten sehr
präsent. Auf dem Lernplan von Klasse 3 wurde z.T. schon ausführlich
über das Thema gesprochen.
Das Hauptziel der Feuerwehr ist das Retten, dann erst das Löschen.

Wie auf
den Fotos zu sehen, waren die 3 in voller Montur gekommen. Die
Ausrüstung wurde genau erklärt. Weniger als 1 Minute dauert es, bis ein
Feuerwehrmann abfahrtbereit im Feuerwehrauto sitzt. Mit den Kindern
wurde an einer kleinen Telefonanlage die Nr. 112 gewählt und die
W-Fragen gestellt:
Wer hat angerufen? Wo brennt es? Was brennt? Wie viele Personen sind
evtl.
beteiligt? Seit wann ist das Feuer zu erkennen?
Die Kinder sollen lernen, nicht schnell aufzulegen. Jeder Anruf kann
lokalisiert werden und die richtige Feuerwehr wird alarmiert.
Beeindruckend waren natürlich die Atemmasken, in einem Raum müssen die
Kinder sich zur Wand bewegen, desto schneller kann man entdeckt werden.
Die Feuerwehrleute orientieren sich ebenfalls nur an der Wand. Man muss
sich
bemerkbar machen, jede Sekunde zählt.

Demonstration:
Der Feuerwehrmann zieht sich die Schutzkleidung und die Atemmaske an.
Er ist durch die Maske schwer zu verstehen. Die Kinder müssen leise
sein. Er verlässt den Klassenraum. Ein Kind sitzt an der Wand. Der
Feuerwehrmann bewegt sich gebückt - Rauch steigt nach oben - in den
Klassenraum. Er bewegt sich an den Wänden vorwärts, findet das Kind,
spricht es an, setzt dem Kind ebenfalls eine provisorische Maske auf,
und trägt es hinaus.
Die Kinder waren beeindruckt, kein Kind wagte sich zu rühren. Nach
einer Weile erholten sich die Kinder und erzählten ihre Geschichten wie
etwa: die Strohscheune hat schon mal gebrannt, in der Nachbarschaft der
Papier-Container, aber auch die Katze auf dem Baum oder im Schornstein
wurde gerettet. Bei einem Kind hat sogar die eigene Wohnung gebrannt.
Eine Kooperation mit der Jugendfeuerwehr bietet sich in Krummesse schon
lange an. Bereits SchülerInnnen aus Klasse 1 haben im letzten Schuljahr
"auf dem Schulhof gezündelt". Die Grundschüler haben immer öfter
Feuerzeuge mit, und die landen dann auf meinem Schreibtisch. Gespräche
mit den Eltern, LehrerInnen, gemeinsam mit den SchülerInnen haben
stattgefunden. Es soll möglichst ein regelmäßiger Austausch mit der
Feuerwehr entstehen, um die Kinder regelmäßig an die Gefahren, die von
Feuer ausgehen können, zu erinnern bzw. das richtige Verhalten in einer
Brandsituation zu lernen.
Im nächsten Frühjahr soll am Nachmittag die Türen der Feuerwehr
geöffnet werden. Ohne Eltern soll die Ehrenamts-Arbeit den Schülern
erläutert werden. Ziel ist ähnlich wie beim DRK - Kurs einen
regelmäßigen Kurs am Nachmittag stattfinden zu lassen. Projekt-Tage
sind ebenfalls denkbar. Eine große Feuerwehr-Übung im Sommer, mit
Drehleiter und Einsatzfahrzeugen wünschen sich sowohl Schulleitung als
auch die Feuerwehr Krummesse.
Wir arbeiten dran.
Herzlichen Gruß und vielen Dank an die Krummesser Feuerwehr
Elke Gräning - Koordinatorin